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„Privat“
Wer wohnt in den Räumen der Spielwelten
ein Modul der Artworks-School

In vielen Computerspielen dringen wir als Fremde in die Wohnungen von Unbekannten ein. Selten ist jemand zu Hause, der uns von sich erzählen kann. Doch finden wir Hinweise auf die Bewohner. Mal hängen teure Teppiche an den Wänden, mal fällt der Putz ab. Mal liegt noch Geschirr herum, mal sind die Fenster zerschlagen. Geübte Spieler durchschreiten diese Räume meist schnell und verstehen sie als Kulisse für ein übergeordnetes Spielszenario.

Anhand der Hinweise in den Räumen überlegen wir im Workshop, wer dort lebt, welcher Tätigkeit dieser Mensch nachgeht, welche Hobbys er hat. Ziel ist das Aufzeigen der kreativen Ansatzmöglichkeiten,mittels der eigenen Fantasie Rollen zu erschaffen, seine Umgebung und Mitmenschen genau zu beobachten, sich und andere wahrzunehmen und aktiv mit Games umzugehen. Es geht darum, dass Spieler einmal von den vorgegebenen Wegen abweichen und ihre eigenen Geschichten/Gedanken aufschreiben. In Form vom Steckbriefen, Facebookaccounts, Autorentechniken und Improvisationstheaterübungen erhalten die Figuren ein Gesicht.

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Tags: Rollenspiel Workshop Kunstpädagogik Artworks
 
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SPAWNPOINT (vom engl.: Laichplatz; to spawn: hervorbringen) bezeichnet in Computerspielen den Einstiegspunkt der Spielfigur an bestimmten oder zufälligen Punkten. Der SPAWNPOINT beschreibt den Beginn, den Anfang der Auseinandersetzung und den Punkt der Wiederkehr im hin und her des Spielprinzips. Ebenso versteht sich das Institut als ein Ausgangspunkt für eine kulturelle und pädagogische Nutzung des Computerspiels.