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Mein Avatar und ich
Identitätsworkshop mit Kindern und Jugendlichen
 
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Mein Avatar und ich

Der Workshop der Artworks-Schhol zielt auf die Auseinandersetzung mit eigenen Identitätsprozessen. Am Beispiel selbsterstellter Avatare, Stellvertreterfiguren im Spiel, werden Fragen der eigenen Lebensgestaltung, des Handelns in und außerhalb des Spielgeschehens sowie Möglichkeiten nach Ausdrucksformen behandelt. Der Workshop zielt, trotz seines philosophischen Hintergrunds, auf eine
niedrigschwellige Dynamik und ist somit auch für jüngere Klassenstufen geeignet. Dennoch sind Vorerfahrungen in Computerspielen und/oder sozialen Netzwerken wünschenswert und hilfreich.Diese können ab der Klassenstufe 6 als gegeben angesehen werden. Die Verbindung zwischen den TeilnehmerInnen und ihrer selbsterschaffenen Spielfigur, dem Avatar, steht im Fokus. Hierzu werden fotopädagogische Aufgabenstellungen herangezogen:


Wer möchtest du sein? Wer möchtest du nicht sein? Wie sehen dich andere? Was von dir selbst steckt in deinem Avatar? Im Verlauf des minimal 90 min. Workshops werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Spielwelt und Alltagswelt hinterfragt. Die TeilnehmerInnen erfahren, welche Anteile ihrer Persönlichkeit sie bewusst oder unbewusst in die Erstellung eines Avatars
legen und welche Verantwortung sie im Spielhandeln für diese Figur übernehmen. Sie erleben die Grenzen und Möglichkeiten sich mittels der Spielfigur von ihrer Alltagsidentität zu entfernen, wie Interaktion mit anderen Menschen (Mitspielern) über Avatare verläuft, welche Besonderheiten hierbei auftreten und welche Freiheiten und Defizite dabei wirken. Hierbei wird auf das Reflektieren des eigenen Spielhandelns Wert gelegt. Die Gestaltung der Avatare ist zuerst ein krea-
tiver und künstlerischer Akt. In diesem Sinn werden die erstellten Spielfiguren im Spielsetting fotografisch festgehalten. (Eine nachträgliche Bildbearbeitung kann Aufgrund von Zeit, Technik und KnowHow kaum erfolgen, kann jedoch ggf. hinzugefügt werden.) Die TeilnehmerInnen sind dazu aufgerufen, die entstanden Bilder schriftlich zu betiteln und zu kommentieren. In einer abschließenden Diskussion werden Eindrücke aufgenommen und Fragen aufgegriffen.

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Tags: Rollenspiel Ästhetische Bildung Avatar Kunstpädagogik Schule Unterricht Artworks
 
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SPAWNPOINT (vom engl.: Laichplatz; to spawn: hervorbringen) bezeichnet in Computerspielen den Einstiegspunkt der Spielfigur an bestimmten oder zufälligen Punkten. Der SPAWNPOINT beschreibt den Beginn, den Anfang der Auseinandersetzung und den Punkt der Wiederkehr im hin und her des Spielprinzips. Ebenso versteht sich das Institut als ein Ausgangspunkt für eine kulturelle und pädagogische Nutzung des Computerspiels.