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Starcraft Academy
Peer-Learning und kulturelle Partizipation am eSports orientierten Computerspiel
 

Starcraft Academy

eSports bildet einen immer wichtigeren Teil in der spielerischen (Jugend)Kultur. Durch die Organisation in Clans und Communities bilden sich Teamfähigkeit, vielfältige geistige Kompetenzen, Kreativität sowie Kommunikationsvermögen aus. Daneben eignen sich die Games jedoch auch für weitere medienpädagogische Projekte, wie die die Starcraft Academy modellhaft in zwei Phasen skizziert.

Durch den Wettbewerbsgedanken besteht bei den Spielern eine hohe Lernbereitschaft. Denn anders bei vielen konventionellen Spieletiteln sind diese häufig dazu bereit, ihr Spiel durch Ratschläge anderer, das Aufsuchen der Communities und durch Hilfe aus ihren eigenen Reihen zu verbessern. Zusammen mit dem im eSports verbreiteten Prinzip des Coachings lässt sich der erste Teil der Stacraft Academy als Peer-Learning Projekt auffassen: Besonders gute Spieler trainieren mit verschiedenen Praktiken nicht nur die unerfahreneren, sondern vermitteln diesen explizit ihre Lehrmethoden. Damit erhalten diese wiederrum Werkzeuge um ihrerseits Anderen das Spiel sowie die damit verbundene Didaktik weitergegeben zu können.

Im zweiten Teil wird sich die Gruppe für ein gemeinsames Projekt entscheiden, die als Ziel hat, sich in partizipatorischer Weise mit dem Spiel auseinanderzusetzen. Analog zur aktiven Medienarbeit kann dies beispielsweise das Erarbeiten von eigenen Spielinhalten sein, die mit Hilfe des mächtigen Editors umgesetzt werden. Um dies zu erreichen bedarf es weiterer Kompetenzen, die im Fokus der zweiten Phase stehen: Neben dem kollaborativen Erarbeiten einer Zielstellung und den damit einhergehenden planerischen Fähigkeiten sind hier technische, gestalterische und insbesondere analytische Skills wichtig. Diese zweite Phase findet innerhalb eines dreimonatigen Zeitraums statt und endet mit der Präsentation des gemeinsamen Projektes

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Tags: Wettbewerb user generated content Kommunikation eSport Clans und Gilden Gruppenprozesse Spielerleben Unterhaltung
 
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SPAWNPOINT (vom engl.: Laichplatz; to spawn: hervorbringen) bezeichnet in Computerspielen den Einstiegspunkt der Spielfigur an bestimmten oder zufälligen Punkten. Der SPAWNPOINT beschreibt den Beginn, den Anfang der Auseinandersetzung und den Punkt der Wiederkehr im hin und her des Spielprinzips. Ebenso versteht sich das Institut als ein Ausgangspunkt für eine kulturelle und pädagogische Nutzung des Computerspiels.