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Schach & Shooter
Seminar an der EAH Jena
 

Schach & Shooter

Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena
Fachbereich Sozialwesen
Prof. Dr. Martin Geisler

Seminar  -  WS 2012/2013

Zeit / Ort: Fr, 11.01.2013, 15:15-20:15 Uhr - Ort:Medienstudio,
Sa, 12.01.2013, 09:00-18:00 Uhr - Ort:Medienstudio,
Fr, 18.01.2013, 15:15-20:15 Uhr - Ort:Medienstudio,
Sa, 19.01.2013, 09:00-18:00 Uhr - Ort:Medienstudio

 

Teilnehmer: 5. Semester BASA

Tod, Sterben, Leiden und Krieg tauchen als Themen in unterschiedlichsten Formen in unseren kulturellen Gütern auf. Im Seminar wird diesen Aspekten über verschiedene Spielformen nachgegangen. In der daraus resultierenden Mehrdimensionalität des Spiels bedarf es einer Differenzierung der eingesetzten Instrumente und Symbole. Insbesondere der individuelle Reflexionsprozess steht dabei im Mittelpunkt. Erkenntnisse sind hierbei gleichsam individuell und subjektiv. Die innerhalb des Seminars bestehenden, verschiedenen Sichtweisen dienen als Diskussionsgrundlage. Im wechselseitigen Diskurs soll keine einheitliche ‚Wahrheit‘ gefunden, sondern die eigene Perspektive geschult und Reflexion gefördert werden. Fragen die dahingehend diskutiert werden, knüpfen an wesentlichen Kritikpunkten und Wirkungsvermutungen an: Wie viel ‚Tod‘ braucht ein Spiel? Wo beginnt die Theatralisierung? Welche Rahmungskompetenzen benötigen wir als Spieler? Sind Inszenierung und Funktion voneinander trennbar? Welche Sonderformen gibt es? Ergeben sich daraus Schlussfolgerungen für die Gewaltwirkungsdiskussion?
Das Seminar steht im Zeichen einer kulturoptimistischen Auseinandersetzung mit dem Gewaltgrad in Spielen und setzt dabei an der Faszination gewalthaltiger Symbole im Spiel an. Philosophische, künstlerische, politische und sozialanthropologische Aspekte werden dabei berücksichtigt. Im „Selbstexperiment“ durchlaufen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen verschiedenste Spielformen und erhalten Gelegenheit ihre Eindrücke zu reflektieren und zu diskutieren. Die SeminarteilnehmerInnen sollen medienkritisch Inhalte hinterfragen und Position beziehen.

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Tags: Seminar Workshop Fortbildung Aufklärung Computerspielpädagogik Gewalt
 
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SPAWNPOINT (vom engl.: Laichplatz; to spawn: hervorbringen) bezeichnet in Computerspielen den Einstiegspunkt der Spielfigur an bestimmten oder zufälligen Punkten. Der SPAWNPOINT beschreibt den Beginn, den Anfang der Auseinandersetzung und den Punkt der Wiederkehr im hin und her des Spielprinzips. Ebenso versteht sich das Institut als ein Ausgangspunkt für eine kulturelle und pädagogische Nutzung des Computerspiels.